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Willkommen bei Peer-Counseling.org
Hier
finden Sie Informationen und Texte
rund um das Thema Peer Counseling (Beratung von Behinderten -
für
Behinderte). Das Angebot umfasst:
- Allgemeine
Informationen, Diplomarbeiten und Kursmaterialien (Peer Counseling
Online Bibliothek)
- Wissenswertes
über den Berufsverband Peer Counseling – BVP e.V.
- Ausschreibung,
Curriculum und Hausarbeiten der Weiterbildung zum/zur Peer Counselor/in
(ISL)
- Ausgewählte
weiterführende Links
Veranstaltungshinweis:
(Hinweise zur 11. Peer Counseling -Weiterbildung finden Sie weiter unten)
Berufsverband Peer Counseling BVP e.V.
Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland ISL e.V.
Aktueller Hinweis:
Die Fachtagung "Peer macht Mut" fällt leider aus!
Fachtagung
26. bis 27. Februar 2010
Mainz
Peer macht Mut!
Vorbilder für den Ausstieg behinderter Menschen aus Werkstatt und Heim
Schirmherr: Ottmar Miles-Paul,
Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen Rheinland-Pfalz
Leben
mitten in der Gemeinde. Arbeiten im regulären Betrieb. Das gibt
die UN-Behindertenrechtskonvention als Ziel vor. Das Ziel wird als
Inklusion bezeichnet – Inklusion von Anfang an und
außerhalb von Sondereinrichtungen wie Wohnheim, Sonderschule oder
Werkstatt für behinderte Menschen.
International
wird Deutschland als das merkwürdige Land mit den vielen
Sondereinrichtungen gesehen. Hier eine inklusive Gesellschaft zu
gestalten braucht den Abbau von Barrieren, ambulante
Unterstützungsangebote und auch den Mut der betroffenen Menschen.
Den
Mut für ein selbst bestimmtes Leben stärken, darum geht es
bei unserer Fachtagung. Hier helfen selbst behinderte Menschen, die
bereits den Auszug aus dem Heim in eine eigene Wohnung oder den
Übergang aus der Werkstatt in den allgemeinen Arbeitsmarkt
geschafft haben.
Sie
können andere behinderte Menschen ermutigen, unterstützen und
begleiten, einen ähnlichen Weg zu finden. Sie sind Peers und
begegnen sich auf gleicher Augenhöhe. Dieses Mutmachen ist der
Ursprung des Peer Counseling in den Vereinigten Staaten.
Wie
werden behinderte Menschen zu Mutmacherinnen und Mutmachern? Wer
unterstützt sie dabei? Diesen Fragen werden in unserer Fachtagung
erörtert. Dabei soll herausgefunden werden, wie in den Zentren
für selbstbestimmtes Leben oder in anderen Beratungsstellen
Mutmacherinnen und Mutmacher stärker in die Beratungsarbeit
einbezogen werden können.
Programm
Freitag 26. Februar 2010
Einführung und persönliche Beispiele
17.00 Uhr Begrüßung
- Grußwort von Jens Beutel, Oberbürgermeister Mainz
- Matthias Rösch (Vorstandsmitglied des Berufsverbands Peer Counseling BVP e.V.)
- Dr. Sigrid Arnade (Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland ISL e.V.)
- „... und es geht doch!“
Impulsvortrag von Ottmar Miles-Paul (Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen)
„Wie wurde ich Mutmacherin oder Mutmacher?“ Persönliche Beispiele:
- Stefan Göthling (Peer Counselor ISL, Geschäftsführer
von Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)
- Viola Kirch (Peer Counslelorin ISL, ZsL Mainz e.V.)
Gesprächsrunde: „Mut machen – Persönlich und Politisch“
Anschließend (ca. 19.30 Uhr) Gemeinsamer Besuch einer Mainzer Gaststätte
Samstag, 27. Februar 2010
Strukturen schaffen für Mutmacher/innen
9.30 h Beginn
„Wie unterstütze ich Mutmacherinnen und Mutmacher“
- Susanne Göbel (Klarsicht)
- Lothar Schwalm (Peer Counselor ISL, ZsL Mainz e.V .)
Arbeitsgruppen:
1. Netzwerke schaffen – Mutmacher/innen in die Beratungsarbeit einbinden
2. Unterstützer und Entmutiger – Was hindert und was hilft Mutmachern
Abschlussrunde:
„Den Weg für Mutmacherinnen und Mutmacher ebnen –
Aufgabe und Herausforderung für das Peer Counseling“
13.00 h Ende der Tagung und Imbiss
Hinweis: Im Anschluss an die Tagung findet die Mitgliederversammlung des BVP e.V. in den Räumen des ZsL Mainz statt.
Anmeldung:
Name: _____________________
Vorname:___________________
Straße:_____________________
PLZ/Ort:____________________
Telefon: ____________________
Mail: _______________________
Persönliche Assistenz: ja / nein
Besondere Bedürfnisse:
Datum, Unterschrift
Bitte bis 18. Februar 2010 zurücksenden an:
BVP e.V.
c/o Hans-Peter Terno
Rentengasse 3
55116 Mainz
Fax: 06131 – 36 52 43
Mail: Hans-Peter.Terno@t-online.de
Web: www.peer-counseling.org
Ort:
Rathaus Mainz
Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz
Kosten:
25,- € pro Person
15,- € für Mitglieder des BVP e.V. und Einzelmitglieder von ISL e.V.
Den Betrag bitte mit dem Stichwort „Tagung Peer macht Mut“ vorab auf das Konto des BVP e.V. überweisen:
Konto 756 392 700,
BLZ 840 400 00,
Commerzbank Meiningen.
Unterkunft:
Bitte die Zimmer selbst buchen. Zimmer können unter www.touristik-mainz.de oder
Tel. 06131-28-621-0 bei der Touristik Centrale Mainz angefragt werden.
Barrierefreie Zimmer gibt es zum Beispiel im barrierefreien
Gästehaus Hotel Inndependence (www.inndependence.de)
Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter
11. Weiterbildung Peer Counseling
März bis November 2010
qualifizierte Beratung von behinderten Menschen für behinderte Menschen
Die Methode des Peer Counseling
Peer
Counseling (Beratung von behinderten Menschen für behinderte
Menschen) wird häufig als die pädagogische Methode der
Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen bezeichnet.
Grundgedanke des Peer Counseling ist, behinderte Ratsuchende zu unter-
stützen, eigene Problemlösungen zu entwickeln, und sie in
ihrem Selbstwertgefühl zu stärken. Da- durch dass der
Berater/ die Berate- rin selbst behindert ist, kann sich eine
größere Vertrauensbasis entwickeln und eine Vorbildrolle
wahrgenommen werden. Diese Modell- rolle kann sich bei den behinderten
Ratsuchenden sehr motivierend auf die Inangriffnahme der eigenen
Probleme auswirken. Durch den Kontakt mit behinderten BeraterInnen, die
ähnliche Erfahrungen ge- macht haben wie sie selbst, ist es
behinderten Ratsuchenden möglich, ihre Probleme nicht nur als
individuelle Schwierigkeiten, sondern als gesellschaftliche Probleme zu
be- trachten, die auch auf politischer Ebene angegangen werden
können.
Mit
der Durchführung der Weiterbildung in Peer Counseling wollen wir
die Grundsätze dieser Beratungsmethode vertiefen. Das bifos bietet
seit 1994 regelmäßig Weiterbildungen im Peer Counseling an.
Inhalte der Weiterbildung
Die Weiterbildung besteht aus sechs Basismodulen mit je vier Tagen Dauer, die sich wie folgt zusammen- setzen:
1. Geschichte und Idee von Peer Counseling, Selbstbestimmt Leben Bewegung und persönliche Geschichte
2. Selbsterfahrung – Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung bzw. chronischen Erkrankung
3. Beratungsmethoden A: Kommunikation und klientenzentrierte Gesprächsführung
4. Beratungsmethoden B: Systemische Beratung und Konfliktlösungsstrategien
5. Beratungsmethoden C: Persönliche Zukunftsplanung
6. Persönliches Budget/Assistenz – Strukturen und Vernetzung sowie individuelle Hilfesysteme
Teilnahmevoraussetzungen zur Weiterbildung
Die
Weiterbildung wendet sich an Menschen mit Behinderungen und/oder
chronischen Erkrankungen. Die Bewerber/innen sollten sich bereits mit
ihrer Behinderung bzw. Erkrankung auseinandergesetzt haben und
über ein gewisses Maß an Authentizität und Offenheit
verfügen. Eine Ausbildung in einem Grundberuf ist nicht
erforderlich. Von Vorteil für Ihre Bewerbung sind außerdem
grundlegende Erfahrungen aus einer Tätigkeit als BeraterIn,
wobei diese auch in ehrenamtlicher Arbeit erworben sein können.
Die TrainerInnen
Für
die Weiterbildung arbeiten erfahrene, selbst behinderte Personen, die
alle seit vielen Jahren als aktive BeraterInnen in der Selbst- bestimmt
Leben Bewegung behinderter Menschen aktiv sind und Erfahrungen als
TrainerInnen haben:
Kerstin
Blochberger (Hannover), Anita Grießer, Uwe Frevert, Rita Schroll
(Kassel), Matthias Rösch (Mainz), Maik Nothnagel (Steinbach),
Uschi Marquardt, Petra Stephan, Regina Reichert (Berlin).
Änderungen vorbehalten
Termine, Ort und Kosten:
Die Weiterbildung findet in Berlin im barrierefreien Hotel MIT MENSCH statt. Als Termine sind vorgesehen:
04.03. – 07.03.2010
08.04. – 11.04.2010
10.06. – 13.06.2010
09.09. – 12.09.2010
28.10. – 31.10.2010
25.11. – 28.11.2010
Der
Weiterbildungsbetrag pro Person beträgt 1200,00 €. Unterkunft
und Verpflegung sind in diesen Kosten enthalten. Ein Zuschuss zu den
Fahrtkos- ten kann auf Antrag gewährt werden. Die
Einzelberatungsstunde kostet 25,00 € zusätzlich.
(Änderungen vorbehalten).
Bewerbung:
Bitte schicken Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis 01.02. 2010 an den:
bifos e.V.,
z.Hd. Uwe Frevert,
Kölnische Str. 99,
34119 Kassel,
eMail: uwe.frevert@fab-kassel.de
Dort können Sie auch das ausführliche Curriculum der Weiterbildung anfordern.
Der Bewerbung sind beizufügen:
Ein
formloses Anschreiben, aus dem Motivation und angestrebte berufliche
und/oder persönliche Perspektive hin- sichtlich der Weiterbildung
ersichtlich wird.
Ein ausführlicher Lebenslauf, aus dem auch die Behinderung und ihre lebenspraktischen Einschränkungen herorgehen.
Weiterbildungsbegleitend
sind 10 Einzelberatungsstunden zu nehmen, eine Hausarbeit zu erstellen,
ein Rollenspiel aktiv zu gestalten und an selbst organisierten Treffen
der Weiterbildungsteilnehmer/innen mit zu wirken.
Nach
erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhält der/die
Teilnehmer/in ein Zertifikat, welches berechtigt, die Zusatzbezeichnung
"Peer Counselor/in ISL" zu führen (ISL ist die Bundesorganisation
der Zentren für Selbstbestimmt-Leben, der auch bifos
angehört).
Weitere Informationen zum Thema Peer Counseling finden Sie im Internet unter http://www.peer-counseling.org
bifos e.V.
Kölnische Str. 99
34119 Kassel
Tel. 05 61 – 7 28 85 - 40
eMail: service@bifos.org
Die Weiterbildung wird durch die Aktion Mensch unterstützt.
Fachtagung
Festschrift und
Dokumentation hier
Die Zehn.
Das Peer.
Die Bilanz.
Der Ausblick.
Zehn Jahre
Berufsverband Peer Counseling
Zehn Weiterbildungen zum/zur Peer CounselorIn (ISL)
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